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Factoring-Anbieter: Häufige Fragen

Was genau ist Factoring eigentlich? Wie funktioniert es? Erfährt dein Kunde, dass du die Rechnung an ihn in Finanzierung gegeben hast? Welche Gebühren fallen für den Service an? Wie schnell erhältst du Geld?

All diese Fragen beantwortet das FAQ von FactoringPilot.de

 

Was ist Factoring eigentlich?

Unter „Factoring“ versteht man die Vorfinanzierung von Rechnungen, die ein Unternehmen stellt. Rechnungen sind meist erst nach einem bestimmten Zeitraum fällig. Dieser kann von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Monaten reichen. Braucht dein Unternehmen aber schneller Geld, kannst du deine Rechnung an die auf FactoringPilot.de vorgestellten Factors weitergeben bzw. verkaufen. Von ihnen erhältst du den Rechnungsbetrag sofort, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Wie kommt die Factoring-Anbieter an das Geld des Kunden?

Es gibt zwei Factoring-Modelle. Bei einem verkaufst du die von dir gestellte Rechnung komplett; der Factor, also der Käufer der Rechnung, holt sich das Geld dann direkt von deinem Kunden. Er tritt dann auch mittels Mahnwesen und evtl. Inkasso in Erscheinung, falls dein Kunde verspätet oder gar nicht zahlt. Das zweite Modell ist das einfache Vorstrecken des Rechnungsbetrages, ohne dass der Factor unbedingt Kontakt zu deinem Kunden aufnimmt. Zahlt dein Kunde am Ende die in Finanzierung gegebene Rechnung, geht der Betrag an deinen Factoring-Partner, der dir die Summe ja schon vorgestreckt hat. Es handelt sich also um eine Art Mikro-Kredit.

Was passiert, wenn der Kunde die Rechnung nicht zahlt?

Je nach Anbieter wird unterschiedlich damit umgegangen, was passiert, wenn dein Kunde die abgetretene Rechnung nicht zahlt. Bei einigen Anbietern bist du dann dafür verantwortlich, das vorgeschossene Geld an deinen Factor zu zahlen, sobald die Laufzeit der Rechnung vorbei ist, egal, ob dein Kunde gezahlt hat oder nicht. Bei anderen Factoring-Anbietern deckt eine Versicherung eventuelle Zahlungsausfälle. Bei der Version des Komplett-Abtritts der Forderung an einen Factor liegt das Risiko bei diesem; er kauft die Rechnung mit allen Risiken, wofür unter Umständen höhere Gebühren anfallen.

Kann ich auch eine Rechnung finanzieren lassen, die bereits fällig ist?

Bei den meisten Factors kannst du nur Rechnungen einreichen, die noch nicht im Ausstand sind. Ob dein Kunde risikobehaftet ist, wird mitunter auch genauestens geprüft. Nicht nur dein Unternehmen, sondern auch das Unternehmen des Kunden, an das die Rechnung gestellt wurde, muss dann gewisse Anforderungen (Mindestumsatz, Sitz in Deutschland, etc.) erfüllen.

Sollte man Rechnungen lieber komplett verkaufen oder nur vorfinanzieren lassen?

Für welches Modell du dich entscheidest, hängt von deinen Umständen ab. Bist du dir sicher, dass der Kunde am Ende auf jeden Fall zahlt, du das Geld aber eben schon jetzt brauchst, ist vielleicht eine kurzfristige rein Vorfinanzierung, eine Art Mikro-Kredit passender. Meist ist das schneller und weniger umständlich. Für die Komplettabgabe einer Rechnung und aller damit verbundenen Risiken spricht, dass du dich dann gar nicht mehr mit einem eventueller Zahlungsausfall deines Kunden beschäftigen musst.

Wie hoch sind die Gebühren bei Factoring?

Die Gebühren für Factoring werden meist prozentual, ausgehend vom Rechnungsbetrag, berechnet. In der Regel kostet dich der Service 1-3 % der Bruttosumme. Diese Gebühr wird dir von der Vorfinanzierung abgezogen, die du von deinem Factor überwiesen bekommst. Beachte: Bei vielen Factoring-Anbietern erhältst du vorerst nur 80-85 % des Rechnungsbetrags, den Rest erst dann, wenn dein Kunde die Rechnung letztendlich bezahlt hat.

Wie schnell erhalte ich mein Geld?

Bei der Mehrheit der auf FactoringPilot.de vorgestellten Factors hast du die erfragte Vorfinanzierung innerhalb von 24 Stunden auf deinem Konto. Über eingereichte Rechnungen wird dank Scoring-Technologien und eines hohen Grades an Automatisierung und Digitalisierung sehr schnell entschieden und entsprechend schnell auch ausgezahlt. Nur die Erstanmeldung dauert mitunter etwas länger, da du bei einigen Factors bestimmte Voraussetzungen erfüllen musst, die von ihnen geprüft werden.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um Factoring in Anspruch zu nehmen?

Je nach Factoring-Anbieter werden verschiedene Anforderungen gestellt. Manchen reicht eine einfache Verifikation deiner Identität. Bei anderen muss dein Unternehmen einen bestimmten Mindestumsatz pro Jahr vorweisen (in der Regel 100.000-150.000 Euro), mitunter auch dein Kunde. Bei Dritten wiederum hängt es davon ab, wie hoch die in Zahlung zugebende Rechnung ist. Zur schnellen Übersicht schau auf den Anbieter-Vergleich von FactoringPilot.de; dort sind „Voraussetzungen“ als Kriterium aufgenommen.

Erfährt mein Kunde, dass ich seine Rechnung in Finanzierung gegeben habe?

In der Regel erhält dein Kunde eine neue Rechnung von deinem Factor und erfährt so, dass sich die Kontoverbindung geändert hat. Denn so wird es meist geregelt: Dein Factor eröffnet ein Konto auf deinem Namen, auf den der Rechnungsbetrag dann gezahlt werden muss. So behält er Kontrolle und Übersicht über tatsächliche Zahlungseingänge. Bei manchen Factors wird jedoch von Seiten des Factors ausdrücklich kein Kontakt mit dem Kunden hergestellt, so dass dieser auch nichts von der von dir in Anspruch genommenen Vorfinanzierung erfährt.

Zum Vergleich der Factoring-Anbieter
Tipp: Decimo